Team

Das Team der Jungen Grünen stellt sich vor:

Vorstand

Sarah Pansy
Sprecherin

Geboren 1990 in Graz. Ist Vorstandsvorsitzende der Rosa-Luxemburg-Stiftung Bremen und hat Philosophie und Politikwissenschaft studiert.

„In Jeder Generation muss es welche geben, die leben, als ob ihre Zeit nicht ein Anfang und ein Ende, sondern eine Ende und ein Anfang wäre“– Manès Sperber

Ohne uns selbst zu ernst zu nehmen, möchte ich mit euch Österreich aufwirbeln. Eine neue politische Organisierung starten, ein anderes Politikverständnis durchsetzen, die Möglichkeiten für eine starke Linke in Angriff nehmen. Wie das geht, darauf möchte ich mit euch gemeinsam Antworten finden. Dass wir sie gemeinsam geben können, dafür möchte ich arbeiten. Der Rechtsruck und der desolate Zustand der Linken, ja sogar der klassischen Parteien, lassen uns das Schlimmste befürchten. Aber das Schlimmste lässt sich nicht verhindern, wenn wir weiter auf das geringste Übel setzen. Für einen Richtungswechsel ist nur das Beste gut genug. Wir müssen eine andere Welt versprechen und ihre Realisierung wieder denkbar, wünschbar, anstrebbar und erkämpfbar machen.

Kontakt:

Lukas Wurzinger

Lukas Wurzinger
Politischer Geschäftsführer

Geboren 1991 in Feldkirch, Vorarlberg. Hat „Projektmanagement und IT“ und Gender Studies in Wien studiert

Die Jungen Grünen waren in den letzten Jahren für uns alle ein Ort um zu lernen und gemeinsam haben wir eine starke Organisation mit lokaler Verankerung aufgebaut. Man könnte glauben, dass diese Entwicklung im Frühling mit dem Rauswurf durch die Grünen beendet wurde. Aber es war vor allem ein Weckruf. Ein Weckruf, ganz grundsätzlich über unsere politischen Ziele und Strategien nachzudenken und zu diskutieren. Mit all unserem Erfahrungsschatz, unserem Wissen und unserer Motivation für linke Politik stehen wir jetzt gemeinsam vor der Herausforderung etwas neues anzugehen

 

Felix Birkelbach
Finanzreferent

Geboren 1989, forscht derzeit am Institut für Thermodynamik und Energietechnik

„Es kommt nicht darauf an, wo jemand steht. Wichtiger ist, in welche Richtung er blickt.” – Terry Pratchett

Mein wichtigster politischer Antrieb ist der Kampf für eine Gesellschaft ohne Ausbeutung, in der sich alle Menschen entfalten können und in der wir mit den uns zur Verfügung stehenden Ressourcen nachhaltig umgehen. In der gegenwärtigen kapitalistischen Gesellschaftsordnung ist das ein mühsames Unterfangen, das nur durch gemeinsame politische Organisation und Aufbau einer Gegenhegemonie Aussicht auf Erfolg hat. „Weniger belämmert“ als die Anderen zu sein reicht nicht. Mit dem Rauswurf aus den Grünen sind die Jungen Grünen noch lange nicht am Ende. Im Gegenteil: Wir haben das Potential der Katalysator für ein neues linkes Bündnis zu sein.  Es gibt viel zu tun!

Miriam Frauenlob
Weiteres Vorstandsmitglied

Geboren 1998, studiert Sozioökonomie und Geschichte in Wien

„Bildet euch, denn wir brauchen all eure Klugheit. Bewegt euch, denn wir brauchen eure ganze Begeisterung. Organisiert euch, denn wir brauchen eure ganze Kraft.“ – Antonio Gramsci

In einer Zeit, in der die Vorstellung einer anderen Gesellschaft gerade zu undenkbar wirkt, ist es umso wichtiger zu versuchen genau diese Gedanken zu denken und sich mit dem schier Unmöglichen auseinanderzusetzen. Sich mit Gesellschaft auseinanderzusetzten und versuchen sie zu verstehen kann unglaublich spannend zu sein und der Einsatz für eine solidarische Gesellschaft motivierend – ich sehe meine Aufgabe darin, diese Begeisterung weiterzutragen, denn nur wenn wir viele sind können wir Tatsächlich Veränderung bewirken.

Theresa Schlag
Weiteres Vorstandsmitglied

Geboren 1997, studiert Soziologie in Wien

Wir können nicht einfach weitermachen wie bisher, wir müssen viel Neues lernen und Vieles neu denken. Vielleicht ist es gut, gewohnte Strukturen zu verlassen, bevor sie allzu sehr verfestigen. Es ist eine Chance uns weiterzuentwickeln.

Serafin Fellinger
Weiteres Vorstandsmitglied
Geboren 1995 in Wien, studiert Volkswirtschaftslehre und Maschinenbau
Unsere Produktion ist nicht gerecht, es scheint als wäre der Mensch nicht mehr für sie Verantwortlich, sondern die Sachen selbst. Die Gesellschaft ist Sexistisch, denn die Ausbeutung fordert Reproduktion. Der Nationalismus ist notwendig, denn ohne wäre der Feind im eigenen Land. Die Liste ginge lang weiter, kurzum hier wird dem Menschen das Menschsein verwehrt. Spätestens seit Google-Earth zahlt es sich nicht mehr aus wegzulaufen und zu versuchen Utopia anderswo zu finden. Gesellschaft muss geändert werden. Gesellschaft verändert sich in den Grundfesten nicht von selbst. Dazu braucht es starke Organisierung, das bedeutet Aufwand, eine selbstbewusste Führung und eine kritische Basis. Die Jungen Grünen stellen einen ganz guten Versuch dar, sie sind nicht diese Organisation aber sie geben ein Beispiel wie so eine Organisation aussehen könnte. Die Lernerfahrungen der Jungen Grünen können und müssen aktiv auch in andere Projekte weitergetragen werden. Das gibt mir Hoffnung und motiviert mich aktiv im Vorstand mitzuarbeiten.