Junge Grüne zum Tag gegen Homophobie: Lassen uns nicht in Schubladen stecken!

Die Jungen Grünen Wien haben mit einer Fotoaktion auf der Mariahilferstraße ein Ende der Diskriminierung schwuler, lesbischer und bisexueller Menschen gefordert. 

Am Mittwoch, den 17. Mai, ist der internationale Tag gegen Homophobie. Zu diesem Anlass haben die Jungen Grünen Wien mit einer Aktion auf der Mariahilferstraße ein Zeichen gegen Homophobie gesetzt. „Wir fordern ein Ende der Diskriminierung von schwulen, lesbischen und bisexuellen Menschen. Wir wollen Menschen Mut machen, sich gegen Hass und Homophobie auszusprechen und so ein Klima der Akzeptanz zu schaffen”, so Naomi Sametinger, Sprecherin der Jungen Grünen Wien.

Bei ihrer Aktion am Mittwochnachmittag haben die Jungen Grünen sich symbolisch gegen das einengende Schubladen-Denken ausgesprochen. Unter dem Slogan “Wir lassen uns nicht in Schubladen stecken” posierten sie auf der Mariahilferstraße mit riesigen Schubladen und luden PassantInnen zum Mitmachen ein. “Jeder Mensch ist einzigartig und verdient die gleichen Rechte, unabhängig von seinem Geschlecht, seiner Sexualität oder seiner Herkunft. Wir wollen einander auf Augenhöhe begegnen, ohne Schubladen-Denken und Klischees,” so Sametinger.

Die Jungen Grünen setzen sich für die rechtliche Gleichstellung schwuler, lesbischer und bisexueller Menschen ein. Auch fordern sie mehr außerschulische Beratungsstellen für junge Menschen, die von Diskriminierung betroffen sind, und verstärkte Maßnahmen gegen Homophobie an Schulen. „Wir alle wollen ohne Angst leben können und lieben können, wen wir wollen. Homophobie und Diskriminierung dürfen keinen Platz in unserer Gesellschaft haben!“, fordert Sametinger abschließend.

Share |