Junge Grüne Hietzing fordern ein Jugendcafé für den 13. Bezirk

Die Jungen Grünen möchten mit einem Jugendcafé einen konsumfreien Raum für Jugendliche in Hietzing schaffen.

Orte, an denen man sich aufhalten kann, ohne etwas konsumieren oder bezahlen zu müssen, sind in Hietzing rar. Darunter leiden besonders die jungen Menschen aus dem 13. Bezirk. Zur Zeit bietet nur das Streetwork jungen Menschen einen derartigen konsumfreien Raum, doch die Öffnungszeiten sind knapp und die pädagogische Beratung Jugendlicher steht im Vordergrund.

“In Hietzing braucht es neben pädagogischer Betreuung ein Jugendcafé, um jungen Menschen an kalten und Schlechtwettertagen einen Platz im Bezirk zu geben”, so Felix Rosenstatter, Sprecher der Jungen Grünen Hietzing. Daher fordern die Jungen Grünen eine Räumlichkeit frei von Konsumzwang, um jungen Leuten eine Möglichkeit zu bieten, sich zu treffen und auszutauschen – ganz unabhängig davon, wie viel Geld sie in der Börse haben.

“Durch eine zusätzliche Vermietung der Räumlichkeiten können künstlerische Projekte gefördert werden, wie zum Beispiel Bandproben oder Vernissagen” so Felix Rosenstatter. So würde Hietzing auch kulturell belebt werden.

Neben den Jungen Grünen Hietzing engagiert sich die grüne Bezirksrätin Ramona Wendtner seit einiger Zeit für mehr Platz für Jugendliche. Ein Antrag zu konsumfreiem Raum für Hietzing wurde bereits von ihr in der Bezirksvertretung eingebracht. Auch das Hietzinger Jugendparlament hat schon den Wunsch nach einem Raum für die Jungen im Bezirk geäußert.

“Ein Jugendcafé würde den Bezirk lebendiger machen und jungen Menschen die Möglichkeit geben, sich zu vernetzen und auch künstlerisch zu engagieren”, so Rosenstatter abschließend.

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