OÖ: Junge Grüne protestieren gegen eine weitere Kürzung der Mindestsicherung

Utl.: Mit einer Protestaktion vor dem Landhaus kritisieren die Jungen Grünen Oberösterreich die geplante Kürzung der Mindestsicherung von Schwarz-Blau.

Teresa Griesebner (21, li.), Beatrice Samwald (22, mitte) und Anne-Sophie Bauer (21, re.) protestieren vor dem Oberösterreichischen Landhaus Bildunterschrift: Die Jungen Grünen protestieren vor dem Landhaus gegen die fatale Kürzung der Mindestsicherung. Bildrechte: Florian Eibl / Junge Grüne

 

Die schwarz-blaue Landesregierung plant einen erneuten fatalen Einschnitt in die Mindestsicherung. Die Mindestsicherung soll nun brutal auf € 1.500,- beschränkt werden. Dagegen protestieren die Jungen Grünen am Donnerstag, den 26. Jänner bei der Landtagssitzung vor dem Landhaus. “Die Mindestsicherung ist das Mindeste, was man zum Überleben braucht. Wenn schwarz-blau hier bei den Familien kürzt, leiden vor allem Kinder in Not. Das ist brutal und kaltherzig. Wir wollen die Mindestsicherung erhalten, denn Armut kann uns alle treffen”, so Teresa Griesebner, Sprecherin der Jungen Grünen Oberösterreich.

 

Schon jetzt kämpfen Bezieher und Bezieherinnen der Mindestsicherung damit, über die Runden zu kommen. 70 Prozent der Betroffenen sind Frauen und Kinder. 60 Prozent arbeiten und können von ihrem Einkommen trotzdem nicht leben. “Selbst 17.000 Euro im Monat abkassieren, aber bei Kindern kürzen? Die Regierung betreibt hier eine knallharte Politik des Runtertretens”, kritisiert Griesebner und meint weiter: “Statt Familien das Existenzminimum wegzukürzen, sollte man bei den aufgeblähten Politikergehältern ansetzen.” Würde man bei den überhöhten Gehältern von Pühringer, Haimbuchner und Co kürzen, könnte eingespart werden, ohne Familien ihre Lebensgrundlage zu entziehen, so die Jungen Grünen.

 

Rückfragehinweis

Teresa Griesebner

Sprecherin Junge Grüne Oberösterreich

Tel.: 0043 650 9582295

Email: teresa.griesebner@junge-gruene.at

 

 

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