Junge Grüne starten in Schwerpunkt „Frei leben – Frei fahren“

Die Jungen Grünen fordern österreichweit gratis Öffis.

Verkehrspolitik wird im Moment noch immer in erster Linie für Autos gemacht, obwohl sie der Klimakiller Nummer 1 sind. Sie verschmutzen die Stadt und bringen eine enorme Lärmbelastung mit sich. Die Jungen Grünen starten daher in ihre Aktionswochen “Frei leben Frei fahren” und setzen sich für eine Rundumwende in der Verkehrspolitik ein. In den Wochen vom 27. Juli bis zum 14. August fordern sie österreichweit gratis öffentlichen Verkehr.

“Gratis Öffis sind machbar” meint Kay-Michael Dankl, Bundessprecher der Jungen Grünen: “Bereits jetzt werden nur ein Drittel der Ausgaben für öffentlichen Verkehr aus den Ticketverkäufen gedeckt.” Sparen wollen die Jungen Grünen bei teuren Tunnelprojekten und im Straßenausbau.

Hohe Ticketpreise und schlechte Anbindungen würden in erster Linie jüngere und ältere Menschen treffen. Mehr Angebote, bessere Anbindungen und niedrigere Preise führen zu mehr Möglichkeiten und mehr Selbstbestimmung für viele Menschen in der Stadt. Sicheres Heimkommen mit Nachtbussen und Sammeltaxis, gute Anbindungen auch am Wochenende und dichtere Intervalle ermöglichen nicht nur Selbstbestimmung, sondern bedeuten auch Teilhabe am gesellschaftlichen Leben.

Die Jungen Grünen wollen mit ihrer Forderung nach gratis Öffis und dem massiven Ausbau des öffentlichen Verkehrs auch die Brandmarkung und Diskriminierung von ärmeren Menschen verhindern. “Eine Wende hin zu mehr Öffis und freier Mobilität ist die soziale Antwort auf viele Probleme,” so Dankl.

“Gratis Öffis können langfristig Teil einer sinnvollen, sozialen und umweltfreundlichen Stadtentwicklung sein” so Dankl abschließend.

Flora Petrik (21) und Lukas Wurzinger (24), SprecherInnen der Jungen Grünen Wien, fordern mit einer Aktion am Wiener Hauptbahnhof gratis Öffis.

Flora Petrik (21) und Lukas Wurzinger (24), SprecherInnen der Jungen Grünen Wien, fordern mit einer Aktion am Wiener Hauptbahnhof gratis Öffis.

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