Haus der Barmherzigkeit zum zweiten Museumsquartier machen

Die Jungen Grünen Währing schlagen vor, das Areal sowohl für sozialen Wohnraum, als auch für Grün- und Erholungsflächen zu nutzen.

Die Jungen Grünen Währing begrüßen, dass nun endlich Bewegung in die seit über zehn Jahren andauernde Debatte um das Haus der Barmherzigkeit kommt. „Es handelt sich um das größte Stadtentwicklungsgebiet der Westbezirke. Daher muss garantiert werden, dass die Fläche sozial genutzt wird und auch weiterhin den Bewohnerinnen und Bewohnern vom 18. Bezirk zu Gute kommt“ so Bernardo Novy, Sprecher der Jungen Grünen Währing. “Gerade in dicht besiedelten Gegenden wie dem Kreuzgassenviertel ist es wichtig, das Areal sinnvoll für Wohnraum und Grünflächen zu nutzen” Die Jungen Grünen sehen die momentanen Pläne, Raum für geförderte Wohnungen und Pflegeeinrichtungen zu schaffen, durchaus positiv.

Doch das Haus der Barmherzigkeit soll nicht nur den dringend benötigten geförderten Wohnraum umfassen, der besonders für junge Menschen eine wichtige Rolle spielt. Das Haus der Barmherzigkeit soll auch zu einem lebendigen Treffpunkt für den gesamten Bezirk werden. “Wir wünschen uns Spielplätze, Sportanlagen und Grünflächen für das Areal. Genau wie das lebendige Museumsquartier kann das Haus der Barmherzigkeit ein zweites Wohnzimmer zum Entspannen und Erholen werden, mitten im belebten Kreuzgassenviertel”, fordert Novy: „Wir haben hier die Möglichkeit, einen Ort zu schaffen, der Generationen verbindet und dem gesamten Grätzel Aufschwung bringt. Diese Chance müssen wir unbedingt nutzen.”

Die Jungen Grünen wünschen sich, dass auf die unterschiedlichen Bedürfnisse der Bewohner des Grätzels eingegangen wird. „Daher schlagen wir auch die Eröffnung eines Jugendzentrums und künstlerischer Einrichtungen wie Proberäume für Bands vor. Wir wollen Währing zu einem Wohnzimmer machen, und das für alle“ so Novy abschließend.

Sarah Geiblinger (22) und Bernardo Novy (23), SprecherInnen der Jungen Grünen Währing, wünschen sich eine soziale Nachnutzung für das Haus der Barmherzigkeit

Sarah Geiblinger (22) und Bernardo Novy (23), SprecherInnen der Jungen Grünen Währing, wünschen sich eine soziale Nachnutzung für das Haus der Barmherzigkeit

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