Junge Grüne warnen vor Fehleinschätzung Van der Bellens

Van der Bellen versteckt seine neoliberalen Standpunkte hinter Pseudo-Expertentum. Er gilt als moralische linke Instanz, steht aber weit rechts in Wirtschaftsfragen.

Die Jungen Grünen warnen anlässlich der Bekanntgabe seiner Kandidatur vor einer Fehleinschätzung Van der Bellens. So sehr die Jugendorganisation der Grünen auch die gesellschaftspolitisch liberalen Einstellungen von Van der Bellen schätzt, so sehr warnt sie vor seinen mittlerweile teils neoliberalen wirtschaftspolitischen Positionen. Die zustimmende Haltung zu neoliberalen Projekten wie TTIP, Bankenrettungen, Studiengebühren und mehr Einfluss der Wirtschaft auf Hochschulen sind Zeugen dieser wirtschaftsliberalen Geisteshaltung.

„Van der Bellen versteckt seine neoliberalen Standpunkte hinter Pseudo-Expertentum. Er gilt als moralische linke Instanz, steht aber in wirtschaftlichen Fragen rechts. In Krisenzeiten würde Van der Bellen unsoziale Maßnahmen wie Bankenrettungen und Kürzungen legitimieren und Greenwashing für neoliberale Politik betreiben. Damit ist Van der Bellen der ideale Kandidat für Raiffeisen und Co.”, so Bundessprecher Kay-Michael Dankl.

Die Jungen Grünen erkennen die Verdienste Alexander Van der Bellens in vielen Bereichen an. Er steht für eine weltoffene Gesellschaft und vertritt fortschrittliche gesellschaftspolitische Positionen, die in Österreich nicht selbstverständlich sind. Klar sein muss aber auch: Van der Bellen versteckt seine neoliberalen Positionen hinter Pseudo-Expertentum und ist als Grünes Feigenblatt für neoliberale Krisenpolitik ein Risiko. Als linke Jugendorganisation werden die Jungen Grünen auch die politischen Schattenseiten und Risiken bei van der Bellen beleuchten.

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