World Refugee Day: Flucht ist kein Verbrechen!

Flucht ist kein Verbrechen!

Millionen Menschen sind momentan auf der Flucht – der Großteil dieser Flüchtlinge befindet sich in unmittelbarer Nähe zu Ländern, aus denen sie vor Krieg, Verfolgung und Gewalt geflüchtet sind.

Das Menschenrecht auf Asyl wurde in den letzten Jahren völlig ausgehöhlt. Im Zweifelsfall wird in Österreich immer gegen eine Aufenthaltserlaubnis bzw. Asyl entschieden. Anstatt Leute zu schützen, ist es der Republik anscheinend wichtiger alles zu tun um keinen sicheren Aufthaltsstatuts gewähren zu müssen.

Österreich ist zudem eine der Speerspitzen Europas wenn es darum geht neue, noch restriktivere Regelwerke voranzutreiben, seien es Ideen für das Errichten von Lagern oder die tödliche Grenzpolitik der EU im Mittelmeer, rund um Institutionen wie Frontex.

Menschen, die sich in einem Asylverfahren befinden, werden  meistens in schlechten bis zu menschenunwürdigen Unterkünften untergebracht, oft abseits der großen Städte, wo es Infrastruktur und bessere Hilfsnetzwerke gibt. Es fehlt an Geld für die Betreuung traumatisierter Flüchtlinge und eine angemessene Betreuung der Kinder.

 Die Jungen Grünen fordern:

  • Die Aufnahme von Flüchtlingen aus diversen Krisenländern.
  • Ein Ende der Schubhaft, bei der unschuldige Menschen für Monate eingesperrt werden können.
  • Faire, transparente und rasche Asylverfahren
  • Eine menschenwürdige Betreuung und Unterbringung von Flüchtlingen.
  • Eine Arbeitserlaubnis für Menschen, die sich in Asylverfahren befinden
  • Ein Bleiberecht für Menschen, die ihren Lebensmittelpunkt in Österreich haben, insbesondere für minderjährige Kinder.
  • Die Mittel, die sich Österreich durch den feigen Abzug der UN-Soldat*innen erspart, sollen eins zu eins Hilfsorganisationen zu Verfügung gestellt werden, die sich um die hunderttausenden Flüchtlinge und Opfer der humanitären Katastrophe rund um Syrien kümmern.

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